2009: Neuheiten in der Peter’s School
Anfang April dieses Jahres besuchte die Luxemburger Lehrergruppe, Sandra Mergen, Isabelle und Annick Verbist sowie Luc Köhler die Schule und unterrichteten. Dabei regten sie auch einige Verbesserungen an. Es wurden Schränke für die Klassenzimmer besorgt zur Aufbewahrung des Unterrichtsmaterials sowie ein Schuhregal im Eingangsbereich der Schule. Des Weiteren gibt es jetzt eine Notstrombatterie sowie zwei Ventilatoren. Bei sommerlichen 55 Grad im Schatten eine gute Investition.
Die Besucher überprüften auch die Spendengeldverwendung und die Abrechnungen durch den Schulleiter.
Im Juli hat das neue Schuljahr in Indien begonnen, 115 Schüler besuchen jetzt den Unterricht. Kiran, ein größeres Mädchen aus dem letzten Schuljahr, konnte von uns bereits auf eine weiterführende Schule vermittelt werden.
Wir kümmern uns nach wie vor auch um das private Wohlergehen der Kinder und, wenn die Not zu Hause allzu groß ist, wie bei dem kleinen Waisen Krishna, dann helfen wir auch seiner Großmutter, bei der er lebt. Sie erhielt den dringend benötigten Sari, ein paar neue Kochtöpfe und Gemüse sowie Obst.
Erst kürzlich haben wir ein großes Paket mit vielem Notwendigem für den Unterricht, aber auch mit schönen Belohnungen für besonders gute Schulleistungen nach Indien geschickt. Jetzt bekam ich erneut einen großen Sack mit Kuscheltieren geschenkt, die gerade für die große Reise zu den Kindern vorbereitet werden. Die meisten unserer kleinen Schüler bekommen solche Spielsachen zu Hause nie.
Seit wir den ersten Elternabend abgehalten haben interessieren sich immer mehr Eltern für den Bildungsstand ihrer Kinder und fragen nach, ob sie auch wirklich fleissig lernen. Etliche Familien kämpfen mit einem hohen Schuldenberg, bei dem es sich häufig auch um "Erbschulden" handelt. Da braucht man auch die von den Kindern erwirtschafteten kleinen Beträge zum Abbezahlen. Jetzt dürfen aber die meisten in unseren Unterricht kommen. Eine gute Entwicklung und ein großer Gewinn für die Kinder, wenn man bedenkt, dass sie bisher nur arbeiten und nie eine Schule besuchen durften.
Der Hausarzt aus dem Nachbarort Bah hat sich bereit erklärt, einmal im Quartal die Schule zu besuchen und die Kinder kostenlos zu untersuchen und im April prüfte ein Zahnarzt gratis die Zähne aller Schüler. Diese Angebote nahmen wir natürlich dankbar an und freün uns, dass nach wie vor auch die indische Bevölkerung bei unserem Projekt der 'Hilfe zur Selbsthilfe' aktiv mitmacht.
Momentan bin ich noch auf der Suche nach einer Hilfe zum Aufbau der Vereins-Homepage und hoffe, dass wir uns bald auch in der Hinsicht verbessern können. Bis dahin muss ich leider noch um etwas Geduld bitten. Der im April 2009 entstandene kleine Film aus der Schule wird dann hoffentlich auch bald veröffentlicht werden.
Gott sei dank blieben alle Kinder bisher von schlimmen Regenzeit-Erkrankungen wie im letzten Jahr verschont und wir hoffen, das bleibt auch so.
Herzlichen Dank für Eure / Ihre daürhafte Unterstützung finanzieller bzw. materieller Art und so manchen guten Rat und Hilfe!!
Liebe Grüße sendet
Elena Erat
1. Vorsitzende
Verein zur Förderung von
Schulkindern in Indien e.V
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